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Ein Auszug aus dem Beitrag unseres Ehrenvorsitzenden Hans W. Schmidt und Brigitte Taylor-Schultz zur Geschichte und Entwicklung der BAG erschienen in unserem Buch

Geschichte

Der Rückblick auf 5 Jahrzehnte Strafvollzug, die Rolle der Sozialarbeit im Vollzug und die BAG bedeutet einen Rückblick auf eine sehr wechselvolle Geschichte die wir –über zwei Jahrzehnte als Vorsitzende der BAG und beruflich auch darüber hinaus ©Schmidt/Taylor-Schulz 10–ca. 20 Jahre davon gemeinsam- miterleben und in verschiedenen Funktionen, zu unterschiedlichen Zeiten mitgestalten durften.
Deshalb beruhen die nachfolgenden Ausführungen auch nicht unwesentlich auf persönlichen Erfahrungen. Sie erheben auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder gar auf eine wissenschaftlich fundierte Darstellung, sondern wir geben einen geschichtlich Abriss über die Entwicklung der Sozialarbeit im Vollzug wie wir ihn in Nordrhein-Westfalen erlebt haben. Dies liegt darin begründet, dass wir beide in diesem Bundesland arbeiten und gearbeitet haben und ein Großteil der Arbeit der BAG hier koordiniert wurde, weil NRW als größtes Bundesland auch immer zahlenmäßig die meisten Sozialarbeiter und Sozialarbeiterinnen im Vollzug hatte und über lange Zeiten den Vorstand der BAG – wie zur Zeit auch - stellte. Auch wenn wir mit den Entwicklungen in den anderen Bundesländern vertraut waren und sind, so verfügen wir nicht immer über dieselbe Nähe und das Detailwissen, das nötig wäre um alles aus einer bundesweiten Gesamtsicht aktuell darzustellen.Viele Erfahrungen decken sich auch nicht mit den offiziellen Verlautbarungen.

Die 50iger Jahre
Als Kollege Schmidt 1954 im Strafvollzug anfing, hatten die britischen Besatzungsmächte vor nicht langer Zeit die Verantwortung für den Vollzug an die deutschen Behörden zurückgegeben. Koll. Schmidt kam von der Jugendwohlfahrtsschule in Dortmund und wollte im Vollzug sein Berufsanerkennungsjahr ableisten, um anschließend in der neu geschaffenen Bewährungshilfe tätig zu werden. Da es aber Stellen für Praktikanten noch gar nicht gab, wurde er als Hilfssaufseher eingestellt und arbeitete 3Tage in der Woche als Hilfsaufseher im Aufsichtsdienst und 3 Tage als „Fürsorge – Praktikant“ im Lager für junge Gefangene Staumühle......

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